Wandern am Hornfeldspitz Part 1: Sonnenuntergang

Es war eine relativ spontane Idee den Sonnenuntergang am 2277 Meter hohen Hornfeldspitz zu fotografieren. Eigentlich wollte ich den Sonnenaufgang ablichten, doch mangels Wanderpartner (den ich schlussendlich für den 2. Teil dieses Blogartikels gefunden habe) fiel dieses Vorhaben ins Wasser. Doch für eine spätnachmittägliche Wanderung konnte ich meine Freunde Dominik, Laura und Thomas überzeugen mich zu begleiten.

Auch wenn es eine sehr kurzfristige Entscheidung war auf den Berg zu gehen, erforderte die Tour ein bisschen Planung, um auch wirklich zur richtigen Zeit am Richtigen Ort zu sein. Dafür nahm ich zwei wirklich wertvolle Apps zu Hilfe. Um den Zeitpunkt des Sonnenuntergangs exakt zu bestimmen verwendete ich Sunrise Sunset, das neben dem offiziellen Sonnenuntergang auch den Sonnenstand und Einfallwinkel anzeigt (was auch besonders gut zur Planung von Shootings tagsüber ist). Die zweite App, die vor allem Wanderern sehr zu empfehlen ist, ist Komoot, die einem die Wanderroute von einem bestimmten Punkt (in unserem Fall der Parkplatz am Sölkpass) zu einem Gipfel oder POI errechnet. In unserem Fall war die Gehzeit mit zirka einer Stunde angegeben, was aber immer noch genug ist, wenn man den Rucksack voller Fotoequpiment hat.

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Doch die beste Planung hilft nichts wenn das Timing nicht stimmt. Denn leider waren wir schon beim Start am Sölkpass-Parkplatz etwa 20 Minuten hinter unserem Zeitplan zurückgefallen, und das obwohl wir noch keinen einzigen Schritt zu Fuß erledigten. Wenn wir uns also an die von der Komoot-App vorgegbene Zeit richten würden, wäre ein Gipfelsieg bei Sonnenuntergang nicht mehr möglich gewesen. Also Turbo einschalten, und versuchen die verlorene Zeit wieder aufzuholen. Schlussendlich schaffte ich die Strecke tatsächlich in 40 Minuten, und war knapp 10 Minuten vor dem tatsächlichen Sonnenuntergang am Gipfel. Aber nicht nur der Ausblick vom 2277 Meter Hohen Gipfel war beeindruckend, sondern auch der Aufstieg bot bereits einge tolle Fotogelegenheiten.

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Doch der Sonnenuntergang am Gipfel war auf jeden Fall das unbestrittene Highlight der Tour, und machte die Anstrengung der überhasteten Aufstiegs auf jeden Fall wett. Mit dem Tamron 70 – 200 Tele fing ich tolle Close-Ups der hinter den Quellwolken verschwindenden Abendsonne ein, und das Canon 17-40 L lieferte mir tolle Gipfelpanoramas. Als drittes Objektiv hatte ich noch das lichtstarke Canon 50mm f 1.4 mit, das beim Abstieg in der Dunkelheit (bzw. mit wenig Restlicht) noch einige beeindruckende Szenen festhielt.

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Imzweiten Teil des Blogbeitrags wird es um das Fotografieren bei Sonnenaufgang gehen. Aber mehr dazu bald…

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