Diese Kamera empfehlen wir Fotografie-Einsteigern 2018

Gleich zu Anfang. Nein das ist kein gesponsorter Post, sondern die Meinung des tricky.pics Teams. Und warum wir dieser Meinung sind werden wir in diesem Blogartikel begründen.

Um die perfekte Einsteigerkamera zu finden, haben wir einige wichtige Punkte notiert, die besonders für Anfänger Rrelevanz haben:

1. Leistbarer Einstiegspreis
2. Leichte Bedienung
3. Gute Fotoqualität
4. Praktische Verwendungsmöglichkeit
5. Größe und Gewicht

 

Dies schränkte die Suche auf einige wenige Kameras ein. Die handlichsten und am bedienungsfreundlichsten Kameras sind, trotz der Größe, immer noch Spiegelreflexkameras (Spiegellose Systeme finde ich aufgrund des offenliegenden und schnell verdreckenden Sensors nicht für Anfänger geeignet). DSLRs haben durch tauschbare Objektive das größte potentielle Einsatzgebiet und so einen großen Vorteil gegenüber Kompaktkameras. Es bleiben also noch drei realistische Vertreter der „großen“ Kamerahersteller übrig: Die Nikon D3400, die Sony Alpha 68 und die Canon EOS 1300D. Wir haben uns hier nicht nur aus Preisgründen für die Günstigste der drei, die Canon EOS 1300D (der Preis liegt zur Zeit bei ca. 350€) entschieden. Für den Marktführer Canon gibt es auch den größten Markt an gebrauchten Objektiven und Zubehör, was besonders für Einsteiger „on a Budget“ ein großer Vorteil ist, da es einfach eine größtere Auswahl an Second-Hand-Equipment gibt und auch der Preis unter den Gebrauchtprodukten der Konkurrenz liegt.

Processed with VSCO with b1 preset

Auch von Größe und Gewicht ist die kleine Spiegelreflexkamera noch praktikabel und kann ohne Probleme in einer Handtasche oder einem Rucksack verstaut werden. Vermutlich würde sie sogar laut den neuen Ryanair Hangepäcksbestimmungen in ein Flugzeug der irischen Diskontfluglinie passen. Dies macht sie zu einer guten Immerdabeivariante – besonders für Blogger_innen – da durch die integrierte Wifi Funktion ein sofortiger Zugriff auf die Bilder vom Smartphone aus möglich ist. Das mitgelieferte 18-55mm Objektiv ist gut, aber nicht top. Im Praxistest haben wir die Kamera mit anderen guten und günstigen Canon Objektiven getestet – dem 50 mm f1.8 (Neupreis ca.110 €) und dem Canon 35mm f2 (Gebrauchtpreis ca. 130€). Um zu zeigen wie gut die Kamera wirklich ist, ließ ich bei einem Fotoshooting mal kurz mein normales Equipment beiseite und fotografierte nur mit dem oben erwähnten Setup und ganz ohne anderen Schnickschnack.

Am Ergebnis erkennt man eindeutig, dass die Praxistauglichkeit gegeben ist, denn die Bilder vom Shooting mit Darlin können sich auf jeden Fall sehen lassen. Zwar muss die Kamera Abstriche in Sachen Dynamik und Bildqualität gegenüber den teureren Modellen machen, in der Praxis lässt sich dies aber gut in der Postproduktion ausmerzen. Das größte Manko hierbei ist der Qualitätsverlust beim Aufhellen von dunklen Bildbereichen (RAW Format), da hier schnell ein Bildrauschen an den jeweiligen Stellen entsteht. Hier sieht man am deutlichsten den Unterschied zu teureren Modellen mit höherem Dynamikumfang.

Fazit:

Nicht nur für Fotografieneulinge und Blogger_innen ist die Canon EOS 1300D eine gute Option. Auch als Backupkamera für ambitionierte Fotografen ist sie absolut zu gebrauchen. Zwar muss man ein paar Abstriche (auch in der Bildqulität) machen, was bei dementsprechender Optimierung in der Bildbearbeitung aber kein Problem darstellt.

+ Günstiger Einstiegspreis
+ Gute Bildqualität
+ WiFi für schnelle Bildbearbietung am Smartphone
+ Kompatibel mit allen gängigen Canon Objektiven
+ Einfache Bedienung

– Größer als Kompaktkameras
– Qualitätsverlust ab ISO 800

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