5 Gründe warum der Spätsommer perfekt für Portraitfotos ist

Summer is over. Zumindest wollen es uns die Temperaturen schon ein bisschen so weismachen. Nichsdestotrotz steht für mich als Fotograf nun eine der aufregendsten Zeiten ins Haus – der Spätsommer. Eine Jahreszeit, in der viele gute Faktoren aufeinandertreffen und man auch ohne viel Equipment zu perfekten Bildern kommt. Welche Faktoren dies sind und wie ich sie nutze zeige ich anhand der Bilder, die ich beim Shooting mit Julia gemacht habe:

1: Die Tage werden kürzer

Wenn die Sonne plötzlich nicht mehr um 22, sondern schon um 20 Uhr untergeht, bringt dies auch einen massiven Unterschied für die perfekte Tageszeit bei Fotoshootings. So bekommt man schon ab 17 Uhr flacheres Licht. Die sogenannte Rayleigh-Streuung sorgt für einen höheren Orange- und Rotanteil bei flachem Einfallwinkel des Sonnenlichts. Dies wiederum lässt sich perfekt in stimmigen Bildern festhalten, besonders wenn man ins Gegenlicht fotografiert.

2: Die Temperaturen sind angenehm

Auch hier ist der Spätsommer die Jahreszeit mit dem perfekten Mittelweg. Denn, wenn es ist weder zu heiß, noch zu kalt ist, sind Outdoorlocations einfach ein Stück Fotografiequalität und tragen zu einer angenehmen und lockeren Atmosphäre bei. So lassen sich auch längere Phasen ohne Abkühl- oder Aufwärmpause shooten und so die Zeit perfekt nutzen.

3: Man benötigt nur wenig Equipment

An Tagen wie diesen ist weder Blitz, noch Reflektor, noch eine große Anzahl von Objektiven von Nöten. Man braucht oft wirklich nur eine Kamera mit dem jeweiligen Lieblingsobjektiv und fertig. In meinem Fall hatte ich das Canon 200mm f2.8 L Objektiv im Einsatz. Für ein paar Shots hatte ich auch noch das ultra kompakte Yongnuo 50mm f1.8 eingesteckt, da dies auch nicht wirklich ins Gewicht fällt. Besonders das Arbeiten mit Festbrennweiten ist hier ein großer Vorteil.
Bei Canon kann ich zum Beispiel noch folgende Objektive die perfekt für solche Tage sind und nicht groß ins Gewicht fallen empfehlen:
Canon 50mm f1.8
Canon 50mm f1.4
Canon 80mm f1.8
Canon 135mm f2 L
Tamron 70-300 Di LD
Canon 24-70mm f2.8 L

4: Es finden sich leicht die perfekten Locations

Egal ob Blumen, Weizenfelder, Strohballen oder einfach auf gut Glück in die Natur. Die besten Fotospots finden sich manchmal einfach neben der Straße. Beim Shooting mit Julia haben wir beim Vorbeifahren ein wunderbares Feld mit Strohballen entdeckt und uns spontan entschlossen dies als Location zu nutzen. So entstanden ohne viel Location-Planning perfekt inszenierte Sommerfotos.

5: Sommerfarben sind der beste Reflektor

Weizenfelder, Strohballen und andere Locations haben einen massiven Vorteil bei Shootings im Naturlicht. Die helle Farbe wirft, besonders im Gegenlich fotografiert, ein weiches Licht zurück und agiert so als natürlicher Reflektor. So wird das Gesicht – besonders, wenn das Model z.B. in einem Weizenfeld steht – gleichmäßig ausgeleuchtet. Eine sehr einfache Methode, um ein gutes Composing zu erwirken.

Fazit:

Bock auf Fotos? Nichts wie raus mit euch! Nicht lange zögern, einfach mal am Nahchmittag die Natur erkunden und den perfekten Platz für Fotos finden!
Und wenn ihr Lust habt bei einem Shooting mal vor der Kamera zu stehen: Meldet euch doch bei uns!

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