Als Fotograf auf der MQ Vienna Fashionweek

Zugegeben, ich war schon geschmeichelt, als ich erfuhr, dass ich eine Presse-Akkreditierung für die MQ Vienna Fashionweek erhalten würde. Aber ich muss genauso zugeben, dass ich mein Modeverständnis eher im Beginnerlevel aufhält. Alles was ich über Fashion Weeks und Laufstege wusste, kannte ich noch aus Sex and the City (Das ich mit 17 tatsächlich regelmäßig schaute). Aber wie Oscar Wilde schon sagte: „Mode ist eine so unerträgliche Form der Hässlichkeit, dass wir sie alle sechs Monate ändern müssen.“

Aus fotografischer Sicht gibt es nicht viel über die Fashion Week zu sagen, nur dass man als Fotograf die besten Plätze am Runway hat, da man im Gegensatz zu den Besucher_Innen nicht im 90-Grad-Winkel auf den Laufsteg sieht. Durch die Frontale Kameraposition direkt am Wendepunkt des Catwalks hat man auch die Möglichkeit das Model bei der kurzen Pose vor dem Turnaround abzulichten. So gut diese Position auch für Fotos ist, so sehr hat sie auch ihre Nachteile, denn Variation im Blickwinkel ist so gut wie unmöglich, lediglich ein paar Meter nach links oder rechts ist möglich. Zusätzlich herrscht eine rege Drängelei um die besten Plätze, denn je näher und zentraler man zum vordersten Punkt des Laufstegs ist, desto begehrter sind die Plätze. Ich versuchte dennoch möglichst viele in Perspektive und Bildausschnitt zu variieren, da es mir vor allem darum ging den Eindruck einer Runway Show festzuhalten. Die Bilder entstanden bei den Shows von Vali Cioban und Corina Vladescu, was den modeinteressierten Leser_innen meines Blogs hoffentlich ein Begriff ist.

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